Wissen
Präsentationen, Berichte, Podcasts und Fachartikel aus dem ökologischen Landbau.
9 Beiträge gefunden
Ein zentrales Standbein
Conrad Thimm analysiert die Bio-Legehennenhaltung als zentrales Standbein der Biokreislaufwirtschaft – vom Bioeiermarkt über »Bruderhähne« und regionale Hotspots wie Weser-Ems bis zum Kreislauf aus Biofuttergetreide und Hühnertrockenkot. Ein Gastkasten von Gustav Alvermann erklärt, warum der Bioackerbau ohne Tierhaltung kaum auskommt.
Wie lässt sich der Bioanteil ausbauen?
Conrad Thimm beschreibt, warum mehr Ökofläche allein den Biomarkt nicht stabil ausbaut: Entscheidend sind passende Lieferketten, Absatzkanäle und produktbezogene Marktchancen. Der Beitrag ordnet Bioanteile von Brot, Milch, Fleisch, Kartoffeln, Gemüse und Eiern ein und zeigt, wo Handel, Bündler und Erzeuger gemeinsam Wachstum ermöglichen können.
Pauschal läuft hier gar nichts!
Der Beitrag erklärt, warum pauschale Flächenziele für den Ökolandbau an regionalen Standort-, Markt- und Betriebsunterschieden scheitern. Er vergleicht Grünland, Ackerbau, Pachtpreise, Nährstoffverfügbarkeit und Marktlage und zeigt, dass Bio dort wächst, wo tragfähige, skalierbare Konzepte zur jeweiligen Region passen.
Der Markt in Norddeutschland bleibt spannend
Markteinschätzung für Biogetreide in Norddeutschland kurz vor der Ernte 2021: Conrad Thimm und Gustav Alvermann (bio2030.de) im Gespräch mit Johanna und Louisa von Münchhausen (Gut Rosenkrantz) zu Preis- und Mengenaussichten bei Dinkel, Weizen, Roggen, Hafer und Braugerste. Alle Preisangaben sind die zur Saison 2021 genannten Notierungen.
Bio boomt – aber geht das so weiter?
Conrad Thimm ordnet den Bio-Boom bis 2020 nach Märkten und Produktgruppen ein: Politische Ausbauziele treffen auf Absatzrisiken, Corona-Sondereffekte, LEH-Strategien, Umstellungswellen und sehr unterschiedliche Perspektiven bei Milch, Eiern, Marktfrüchten, Fleisch und Hackfrüchten.
Kommentar zur Situation des Ökolandbaus
Carsten Niemann widerspricht pauschalen Warnungen vor einer Bio-Marktschwemme und trennt die Lage in etablierten Bio-Markt, Marktaufnahmefähigkeit und aktuelle Umstellungswelle. Er sieht ernste Probleme bei Umstellungsfuttergetreide, verweist aber zugleich auf Nachfrage, Förderinstrumente und die ökologische Bedeutung des Bio-Landbaus.
Wie tickt der Bio-Markt?
Conrad Thimm analysiert den deutschen Bio-Markt entlang der wichtigsten Warengruppen: Bio-Milch und -Milchprodukte führen mit 468 Mio. € Umsatz (2017) vor Bio-Eiern und Bio-Gemüse, während Warengruppen wie Hülsenfrüchte, Schaffleisch und Obst die höchsten Bio-Anteile am jeweiligen Gesamtmarkt erreichen. Der Beitrag beschreibt Absatzkanäle, Molkerei- und Erzeugerstrukturen, regionale Schwerpunkte wie die Legehennen-Industrie in Weser-Ems sowie Kreislaufwirtschaft, Preisbildung und die Aussichten für die Vermarktung von Bio-Produkten.
Umstellung ist kein Selbstläufer
Thomas Gaul berichtet über die Bio2030-Mitmach-Tagung in Hannover und fasst zusammen, welche Standort-, Nährstoff- und Kooperationsfragen für die Umstellung auf Ökolandbau zentral waren.
Umstellung passt nicht zu jedem Betrieb
Der LAND-&-Forst-Beitrag ordnet die Umstellung auf Ökolandbau in Schweinehaltung, Rinderhaltung und Ackerbau ein und dokumentiert Einschätzungen aus Beratung, Wissenschaft und Ökoverbänden.